Hochzeit in 2021 trotz Corona?

Was ihr wissen müsst! Corona, Hochzeitsplanung Tipps & Tricks

Hochzeit 2021 & 2022 trotz Corona : Ein positiver Ausblick

Wird 2021 das Jahr der Hochzeiten, bzw. kann es das überhaupt werden und wie geht es für Hochzeiten in 2021 weiter? Viele für 2020 geplante Hochzeiten wurden wegen Corona auf 2021 und teilweise 2022 verschoben. Andere Brautpaare haben das Jahr 2020 in der Planung direkt übersprungen, um Einschränkungen durch die Corona Pandemie zu umgehen. Nun, da sich 2020 dem Ende nähert, verschiebt sich unser Fokus auf das kommende Jahr. Wieder stellen sich die gleichen Fragen und Sorgen, ob die geplante Hochzeit in 2021 oder 2022 überhaupt wie gewünscht stattfinden kann.

Es gibt einen neueren Artikel zum Thema Corona & Hochzeit 2022

Update 26.05.2021: Hochzeiten in NRW wieder erlaubt, Regeln und Öffnungen veranschaulicht

In den letzten zwei Wochen hat das Land NRW einige Lockerungen der Corona Maßnahmen beschlossen, die es in diesem Sommer wohl deutlich angenehmer machen werden, eine schöne Hochzeit zu feiern. Da die Coronaschutzverordnung aber immer wieder geändert wurde, ist es schwer geworden den Überblick zu behalten, was gerade gilt. Anhand einem kleinen Online Rechner könnt ihr die verschiedenen Kombinationen für eure Feier testen und schauen, ob sie in dieser Form wohl erlaubt sein wird oder eher nicht. 

Update 03/2021: Fotos eurer Trauung, auch wenn kein Fotograf mit rein darf

Aktuell darf in vielen Standesämtern der Region nur noch das Brautpaar ins das Gebäude und keine weitere Person (also auch kein Fotograf). Damit ihr für euch und alle eure Gäste, die nicht dabei sein können, trotzdem ein paar schöne Erinnerungsfotos bekommt, habe ich mir eine Lösung einfallen lassen. Dabei begleitet euch meine Kamera bei der Trauung, die Steuerung übernehme ich allerdings nach Abstimmung mit dem Standesamt drahtlos von draußen. 

Die aktuelle Situation – Dezember 2020 / Januar 2021

Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Lage unübersichtlicher denn je. Zum einen gibt es bundesweite Regeln und es gilt der sogenannte „harte Lockdown“ vom 16.12.2020 noch mindestens bis zum 10.01.2021. Der Einzelhandel ist größtenteils geschlossen, ebenso Friseure, Kosmetikstudios und ähnliche Betriebe. Private Treffen sind auf zwei Haushalte und maximal fünf Personen beschränkt, nur zu Weihnachten soll es leichte Ausnahmen geben. Auf regionaler Ebene sollen ab einem Inzidenzwert von über 200 Infektionen auf 100.000 Einwohner noch weitere, regionale Maßnahmen getroffen werden. Darunter auch Ausgangsbeschränkungen.

Zum anderen erlassen viele Bundesländer, Regionen, Städte, Ordnungsämter und Einrichtungen (auch beispielsweise Standesämter) eigene, nicht mit anderen abgestimmte Regeln, Verbote und Einschränkungen. Die große Unsicherheit, was genau gerade wo gilt, treibt leider viele Entscheidungsträger dazu, auf Nummer sicher zu gehen und lieber strengere Maßnahmen vorzunehmen, als am Ende etwas falsch zu machen.

Die erfreuliche Nachricht für sicher viele Brautpaare, die noch dieses Jahr heiraten möchten: In vielen Regionen sind Hochzeiten trotz des Lockdowns noch erlaubt. Auch gelten weniger strenge Auflagen bei der Personenanzahl. Je nach Standesamt dürfen sogar bis zu 10 Personen (inkl. Brautpaar) mit in den Saal. In NRW beispielsweise stellten standesamtliche Hochzeiten aktuell eine der wenigen Ausnahmen für Versammlungen dar und dürfen (in sehr kleinem Rahmen) stattfinden. So durfte ich selber als Fotograf in der letzten Woche noch zwei ganz kleine, super schöne Hochzeiten begleiten, auch nächste Woche folgen noch zwei weitere. Andere Dienstleister wie Friseure und Stylisten durften und dürfen leider jedoch nicht dabei sein.

Impfstoff, Medikamente & Corona Mutationen – was 2021 entscheidend wird

Die erste Impfung gegen das Coronavirus steht bereit und wurde gerade auch endlich von der EU zugelassen. Voraussichtlich am 27.12.2020 soll es losgehen, freiwillig natürlich und zuerst nur für Personen höchster Priorität. Größere Mengen des Impfstoffs sollen im Laufe von 2021 folgen, insgesamt soll es ausreichend Impfdosen für mehr als 80% der Bevölkerung bereits in 2021 geben.

Neue Sorgen machen Beobachtungen, dass das bisher bekannte Coronavirus in einer neuen Mutation leichter übertragbar ist. Diese neue Variante, die in den vergangen Tagen vor allem in Großbritannien nachgewiesen wurde, ist laut aktuellen Berichten wahrscheinlich auch bereits in Deutschland angekommen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass weder die Schwere der Krankheit höher ist, noch der Impfschutz entscheidend beeinträchtigt wird.

Im Zusammenhang mit der Machbarkeit von Hochzeiten sollte man beachten, dass es sicherlich nicht einer flächendeckenden Immunisierung braucht (die noch länger hin ist), um wieder normalere Zustände zu erreichen, unter denen eine tolle Hochzeit wieder möglich ist. Bereits mit deutlich weniger Impfdosen, sinnvoll priorisiert, werden die größten Risiken stark reduziert. Ärzte und Pflegepersonal können geschützt werden, Krankenhäuser entlastet. Aber auch unsere ältesten und gesundheitlich gefährdetsten Verwandten und Freunde können mit einer solchen Impfung hoffentlich wieder ohne großes Risiko am Sozialleben (und eurer Hochzeit!) teilhaben.

Darüber hinaus braucht es gute Ideen für die nächsten Monate, die sich der Situation mit dem Virus anpassen. So kann man beispielsweise überlegen, standesamtlich zu heiraten und die Gäste per Livestream dazu zu holen. Als Fotograf kann ich Trauungen mit dem richtigen Setup fotografieren, ohne selbst mit im Raum zu sein. Die Herausforderung wird es, die richtigen Kompromisse zu finden, trotz Pandemie auf sichere Art und Weise den Verzicht zu reduzieren. Ein tolles Beispiel für solche Lösungen ist meiner Meinung nach das Culture & Beats Osnabrück, ein bisher einzigartiges Konzept, welches das Feiern und Tanzen mit dem passenden Hygienekonzept noch dieses Jahr in der Pandemie möglich macht.

In der Summe lässt das positiv ins neue Jahr blicken, da es im Gegensatz zum vergangen Frühjahr eine Strategie gibt. Überhaupt gibt es große Fortschritte und ein aktives Vorgehen gegen das Virus, wo bisher nur Kontaktreduzierung eine Möglichkeit war. Es wäre sicherlich naiv und falsch zu glauben, dass Corona in kurzer Zeit Geschichte sein wird, aber eine kontinuierliche Verbesserung der Situation ist mehr als realistisch.

Viele schöne Hochzeiten trotz Corona im vergangen Jahr – Hoffnung für 2021

Als die Pandemie im Frühjahr auch hier in Europa ankam, konnte sich kaum noch jemand vorstellen, in großen Gesellschaften zu heiraten. Neben den ganzen Absagen und verschobenen Hochzeiten gab es über das Jahr aber doch viele Beispiele für Hochzeiten, die stattfinden konnten und nicht zuvor verschoben wurden.

Obwohl die ständig wechselnden Bedingungen die Planung alles andere als leicht machten, konnte und durfte ich als Hochzeitsfotograf auch in diesem Jahr fast jede Woche eine Hochzeit begleiten. Einige waren kaum anders als bisher, viele waren kleiner und manche Brautpaare waren ganz allein. Alle diese Hochzeiten hatten doch eins gemeinsam: sie waren wunderschön und es war gut, dass sie stattgefunden haben.

Wie groß die einzelnen Einschränkungen waren, ließ sich vorher schwer bis gar nicht sagen und war vom genauen Zeitpunkt, der Entwicklung der Pandemie und der Region / dem Bundesland stark abhängig. Da ich selbst direkt an der Grenze von NRW und Niedersachsen lebe, konnte ich gut miterleben, wie unterschiedlich hier die Verordnungen waren. Im Sommer 2020 gab es Zeiten, wo man in NRW mit bis zu 150 Personen ohne Masken und ohne notwendigen Abstand ein wichtiges Ereignis wie die Hochzeit feiern konnte. Zeitgleich, keine 10km weiter in Niedersachsen, waren solche Feiern nur mit bis zu 50 Personen, nur mit durchgängig zu tragender Maske und Mindestabstand von 1,5m möglich.

Doch auch mit Masken und Mindestabstand gab es 2020 einige wirklich schöne Hochzeiten. Im folgenden Beitrag findet ihr beispielhaft eine kleine Reportage einer solchen Hochzeit, die ich öffentlich zeigen darf:

Verschiebungen, Kulanz & Stornogebühren

Auch die meisten meiner bereits lang geplanten Hochzeiten wurden Anfang des Jahres abgesagt und verschoben. Kein Wunder, es herrschte ja regelmäßig Unsicherheit und Chaos, was neue Verordnungen betrifft. Als Hochzeitsfotograf aber auch als Mensch konnte ich meine Brautpaare da wirklich gut verstehen und habe alle nach besten Kräften unterstützt, unkompliziert einen neuen Termin zu finden und zu reservieren.

Neben klaren Situationen, wo die Hochzeit aufgrund behördlicher Bestimmungen nicht stattfinden durfte, gab es viele weniger eindeutige, die unsere Branche vor neue Entscheidungen gestellt hat. Ist es auch zumutbar mit maximal 50 Gästen zu feiern, wenn ein Brautpaar eine Traumhochzeit mit 150 Gästen geplant hatte? Spricht man von Einschränkungen, die alle gemeinsam tragen müssen oder von höherer Gewalt? Wann ist eine Absage notwendig, sollte man Stornogebühren erheben oder nicht?

Eine allgemeingütige, eindeutige Antwort gibt es dafür meiner Ansicht nach nicht. Für viele Dienstleister in der Hochzeitsbranche hat sich die Frage ganz anders gestellt: Wie muss man vorgehen, um nicht insolvent zu gehen. Ich für meinen Teil habe komplett auf Kulanz gesetzt und niemandem auch nur einen Cent extra berechnet, weil meiner Meinung nach niemand an dieser Situation schuld war. Mir war und ist bewusst, wie viel Detailliebe und Leidenschaft in den Planungen meiner Kunden steckt. Wer so viel Zeit, Mühe und letztlich auch Geld für einen Tag investiert, sollte dann auch die Möglichkeit haben, diesen Tag genießen zu können.

Große Hochzeiten wurden verschoben, kleine Hochzeiten sind spontan dazu gekommen. Es sind sogar viele neue Buchungen dazu gekommen, weil gute Fotos einen größeren Stellenwert bekommen haben. Wer nicht persönlich dabei sein konnte, hat wenigstens berührende Fotos zu sehen bekommen. Rückblickend auf das Jahr bin ich mit meiner Haltung daher sehr glücklich, denn es hat sich gelohnt positiv zu denken: Bis auf eine einzige Hochzeit konnte für alle gebuchten Hochzeiten ein neuer Termin gefunden werden. Auch haben sich alle meine Brautpaare große Mühe gegeben, beim neuen Datum es möglichst allen Dienstleistern recht zu machen. Ein ziemlicher Aufwand, der sich aber für alle rentiert hat. Manche Paare haben sogar ganz neue Ansätze verfolgt und beispielsweise ihre Hochzeit auf einen Sonntag in 2021 verschoben. Auf Kulanz wurde mit Entgegenkommen geantwortet. 

Gemeinsame Lösungen auch für 2021

Nicht nur als Hochzeitsdienstleister hat man in eine geplante Hochzeit schon einige Mühe investiert, in der Regel haben auch meine Brautpaare viele Stunden Arbeit in ihre Entscheidung für einen Dienstleister gesteckt. Außerdem hat man zu diesem Zeitpunkt schon eine persönliche Verbindung aufgebaut und möchte diesen besonderen Tag miteinander verbringen, auch wenn der Termin sich ändert. Den kulanten Umgang mit bestehenden Buchungen werde ich auch für 2021 beibehalten. Ebenso hoffe ich und bin mir sicher, dass sich meine Kunden im Falle einer Umplanung mit mir zusammen große Mühe machen, einen neuen Termin zu finden. Ziel ist es immer, einen neuen, gemeinsamen Termin zu finden und eine Stornierung unnötig zu machen.

Aus meiner diesjährigen Erfahrung kann ich sagen, dass einige größere, verschobene Hochzeiten im Nachhinein gar nicht hätten verschoben werden müssen. Als es sehr schlecht aussah, die geplante Hochzeit aber noch einige Zeit entfernt war, entschloss man sich, sie vorsichtshalber zu verschieben. Später, zum geplanten Datum, sah die Situation dann wieder ganz anders aus. Man hätte heiraten und feiern können, leider war dann schon alles abgesagt und verschoben.

Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer, aber es lässt sich daraus wenigstens einiges für das neue Jahr mitnehmen. Meine vielleicht wichtigste Empfehlung: Abwarten, nicht die Nerven verlieren. Vielen Brautpaaren, aber auch vielen Locations, DJs, Friseuren, Stylisten, Fotografen und anderen Dienstleistern wäre schon einiges damit geholfen, wenn nur noch die Hochzeiten abgesagt würden, die am jeweiligen Datum wirklich nicht (oder nur sehr eingeschränkt) stattfinden können. Wenn wir es gemeinsam schaffen, alle anderen Planungen aufrecht zu halten, können 2021 über das Jahr sicherlich viele Hochzeiten wieder in einer mehr als nur schönen Form stattfinden.

2022: Weniger Risiko, noch höhere Nachfrage nach Terminen

Wer eine große Feier plant, definitiv viele Gäste dabeihaben möchte und/oder die Unsicherheit nicht ertragen kann, ist mit einer Planung in 2022 sicherlich besser beraten als in diesem Jahr.

Eines sollte man jedoch unbedingt beachten: Die meisten Dienstleister haben nur begrenzte Kapazitäten und die Buchung für das Jahr 2022 ist schon in vollem Gang und bereits viele Termine reserviert. Werden DJs und Fotografen sonst häufig schon gut ein Jahr vor der Hochzeit angefragt, gibt es aktuell schon einige Hochzeiten, welche direkt von 2020 auf 2022 verschoben wurden. Wenn ihr euch also für das Jahr 2022 entscheidet, legt euch möglichst bald auf einen Termin fest und kontaktiert die Dienstleister eurer Wahl.

Neue Umstände akzeptieren und 2021 etwas Gutes daraus machen

Anfang 2020 haben manche Brautpaare bei mir noch hoffnungsvoll ihre Hochzeit von Mai auf September verschoben. Hoffnungsvoll, die Probleme und Einschränkungen durch Corona damit zu umgehen. Nun ist es Dezember und wir haben täglich mehr Neuinfektionen als bisher zuvor. Auch wenn es viele positive Entwicklungen für 2021 gibt, ist klar: Corona ist noch lange nicht vorbei.

Um eine schöne Hochzeit zu feiern sollte der Ansatz aber vielleicht auch gar nicht sein, auf ein komplettes Corona Ende zu warten. Anstatt zu resignieren und traurig die so schön geplante Hochzeit abzusagen, möchte ich euch vielmehr dazu motivieren, die Situation so wie sie ist zu akzeptieren und daraus etwas Gutes zu machen. Wie eure Hochzeit in Erinnerung bleibt hängt letztlich nicht davon ab, ob ihr Masken auf dem Weg zur Trauung tragen müsst. Auch nicht davon, ob beliebig viele Personen mit ins Trauzimmer dürfen. Die teilweise drastischen Einschränkungen in diesem vergangen Jahr haben große Hochzeiten mit vielen Gästen und wilden Partys fast unmöglich gemacht, kleinere Trauungen und Zeremonien aber teilweise kaum beeinträchtigt.

Auch für die genannten großen Feiern mit großer Gesellschaft und anschließender Party gibt es 2021 wieder Hoffnung. Wer einer Risikogruppe angehört, konnte bisher gar nicht sorgenfrei teilhaben, die Aussichten auf eine baldige Impfung ändert das zum Glück. Wie auch im Sommer 2020 wird es im Sommer 2021 sicherlich wieder Monate mit geringeren Inzidenzwerten und deutlich lockeren Auflagen geben. Mein Tipp: Plant weiter groß, jedoch flexibel und seid bereit, spontan auf einzelne Elemente zu verzichten. 

Schauen wir uns die Alternative an: Die Chance auf passende Umstände bis zum geplanten Datum ist mit einer frühzeitigen Absage komplett zunichte. Wir können hoffen, dass Ende 2021 alle Probleme vorbei sind und alle Planungen (erneut) verwerfen, wenn es nicht so ist. Tatsächlich kann aber niemand mit Sicherheit sagen, dass sich die allgemeine Situation in den kommenden Jahren komplett ändern wird, dass das Virus ganz verschwinden wird. Vielleicht bleiben uns die Masken noch Jahre erhalten. Statt Jahr für Jahr mit einer Idealvorstellung zu verschieben, lässt es sich vielleicht besser ganz wie geplant in 2021 heiraten, eventuell anders, aber doch wunderschön.

Sich besinnen, worauf es bei der Hochzeit wirklich ankommt

Ich habe es weiter oben schon erwähnt, wiederhole es aber gerne: Alle Hochzeiten, die ich 2020 miterleben konnte, waren so wie man sich eine Hochzeit vorstellt. Romantisch, emotional, einfach schön. In bestimmten Momenten mussten Masken getragen werden, manche Feiern mussten in der Personenanzahl reduziert werden, aber nichts hätte diese Brautpaare davon abhalten können, einander zu heiraten. Ich habe nicht eine einzige Hochzeit erlebt, die man im Nachhinein lieber verschoben hätte.

Wenn ihr nun in der Planung eurer Hochzeit seid und Sorgen habt, überlegt den Termin (erneut) zu verschieben, überlegt doch zunächst einmal, was euch für eure Hochzeit am wichtigsten ist. Geht es euch vor allem darum, alle 200+ Bekannten auf jeden Fall dabei zu haben? Dann solltet ihr tatsächlich besser später im Jahr oder sogar erst nach 2021 heiraten, denn die Pandemie ist noch längst nicht vorbei. Wenn es euch aber um etwas ganz anderes geht, um eure besondere Verbindung und eure gemeinsame Zukunft, dann werdet ihr auch trotz der Corona Situation einen Weg für eure Hochzeit finden.

Viele meiner aktuell gebuchten Brautpaare haben ihre bisherigen Hochzeitspläne den neuen Umständen angepasst und auf zwei Termine verteilt. An einem ersten Termin findet meist die standesamtliche Trauung statt, die Gesellschaft ist kleiner und die Feier entsprechend auch. Manche Freude und Verwandte sind nicht persönlich dabei, manche nur virtuell und andere freuen sich hinterher umso mehr über eine tolle Fotoreportage, die sie den Tag zumindest nachträglich erleben lässt. Die eigentliche Feier in größerer Runde verbinden viele dann mit ihrer kirchlichen Trauung oder (mit immer größerer Beliebtheit) mit einer freien Trauung, ganz nach den eigenen Wünschen zu einem späteren Zeitpunkt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist das auch so meine persönliche Empfehlung zumindest für das Frühjahr 2021. Für Hochzeiten, die später im Jahr geplant sind, empfehle ich meinen Brautpaaren aktuell, ruhig abzuwarten. Hört man auf Optimisten, könnten bereits ab Ostern schon wieder größere Feiern möglich sein und es wäre doch schade, wenn ihr eure geplante Hochzeit übereilt absagen würdet. Natürlich sollte man nachfragen, wie die anderen gebuchten Dienstleister falls nötig mit einer spontanen Absage umgehen würden, doch werden euch die meisten Kolleginnen und Kollegen dabei nach besten Möglichkeiten unterstützen, an eurer bisherigen Planung festzuhalten.